Karo Liebe!

Karo Liebe!

Muster Must-Have Karo

Einer der Trends, die uns noch aus dem Herbst in den Winter und auch ins Frühjahr begleiten werden, sind Karomuster. Ob als Rock, Mantel, Hosenanzug oder Accessoires – an diesem Trend kommt keiner vorbei. Damit ihr in diesem Muster Wirrwarr zurechtfindet, bekommt ihr heute ein paar Fakten und Tipps von mir zum Karomuster-Trend.

Ursprünglich wurde das Karomuster von den Schotten getragen, um dadurch ihre Clanzugehörigkeit deutlich zu machen. Die Webart wurde Tartan genannt und je nach Region und Clan wurden verschiedenen Farben und Musterarten getragen.  Die ältesten Tartans wurden in China rund 3500 v.Chr. datiert werden. Das Karomuster hat also eine sehr lange Tradition, bevor es in unserer Modewelt angekommen ist. Das bekannteste Karoteil, und der Karoklassiker schlechthin, ist wohl das karierte Hemd, beziehungsweise das karierte Flanellhemd.

Für die Mutigen unter euch, die diesen Trend genau so sehr lieben wie wir es tun, heißt es Karo All-Over. Also sollte nicht nur die Hose sollte mit großen Karos verziert sein, sondern am besten dazu einen Pullover in dem gleichen Muster. Wer es sehr elegant mag kann den Trend super mit einem Hosenanzug in dem Trendmuster umsetzen. Für wen es etwas lässiger sein soll, der kann auch lässige Sneaker dazu kombinieren und so das Outfit etwas aufbrechen.

Wem der All-Over Look doch etwas zu weit geht, der kann den Trend etwas dezenter tragen und ein kariertes Teil kombinieren. Besonders Jacken und Mäntel im Karo-Look haben es uns angetan. Kombiniert mit einem Kuschelpullover und einer Jeans ist der Look ein super Begleiter durch die dunkle Jahreszeit. Wem von euch Jeans zu langweilig sind, der kann auch super einen Plisseerock oder eine Lederhose zu den Karos kombinieren, um den Look so etwas interessanter zu machen und effektvolle Kontraste zu setzen.

Seid ein paar Monaten konnten wir beobachten, wie der Karotrend immer populärer wurde. Hierbei können wir zunächst zwischen kleinen und großen Karos unterscheiden. Diese Saison steht alles im Sinne der großen Karos. Das Motto lautet also „Weg mit dem Kleinkarierten“. Die großen rustikalen Quadrate harmonieren super mit dem Granny- oder Grunge-Style, die kaum noch von den Straßen wegzudenken sind und schließen so auch perfekt an den Vintage Trend an. Kleine Vichy- oder Pepita-Varianten sind dagegen kaum vertreten und müssen diese Saison eine Runde aussetzen.

Wenn es um Farben geht sind euch mit den Karos keine Grenzen gesetzt. Am liebsten sollte es schön bunt sein, wer aber auch hier voll im Trend sein will, kombiniert die Karos mit etwas Orangenem, oder trägt den Trend in komplett in orange. Wenn euch das aber eine Nummer too-much ist, dann könnt ihr auch auf gedeckte Töne setzen und diese mit zum Beispiel mit etwas Orangenem kombinieren. Karos in Holzfäller-Optik sind zudem eine sehr coole und lässige Alternative diesen Trend mitzunehmen, ohne dabei verkleidet zu wirken. Dabei könnt ihr zum Beispiel eine Karojacke sehr gut mit anderen aktuellen Trends kombinieren. Damit ihr ein paar Ideen für den Look bekommt, haben wir für euch einige Looks mit unseren neuen karierten Hemdjacken vorbereitet.

Wer es von euch etwas schicker mag, der kann Accessoires aus Samt, Lack oder Leder kombinieren und den Look so etwas aufwerten und die Lässigkeit nehmen. In jedem Fall solltet ihr aber auf hochwertige Accessoires und Kombiteile setzen.

Zudem gilt, wie immer die Devise, dass ihr euch wohlfühlen sollt. Wenn euch Karomuster im All-Over Look zu viel sind, probiert es erstmal mit einem etwas dezenteren Teil aus und tobt euch mit coolen, schicken oder eleganten Kombinationen aus und wenn euch etwas Inspiration fehlt, schaut immer gerne auf unserem Block und holt euch neue Ideen.

Pailletten

Pailletten

Pailletten sind seid Jahrzehnten in unserer Mode zu finden und bieten eine schöne Möglichkeit seine Outfits zu einem richtigen Hingucker zu machen.  Egal ob klassisch, sportlich, chic oder einfach legere, Pailletten gehen immer. Wie ihr diesen Trend richtig stylt und kombiniert erfahrt ihr hier.

In den 1960er Jahren gelang es einem Schweizer zum ersten Mal Pailletten mit einer Stickmaschine aufzutragen. Ursprünglich wurden Pailletten aus plattgewalzten Drahtringen produziert und waren vorzugsweise in den Farben Silber, Gold und selten auch Kupfer zu finden. Mittlerweile kann zwischen zwei Arten von Pailletten unterschieden werden, die normal farbigen und die Holo-Pailletten. Letztere glitzern und schimmern bei Bewegungen in allen Regenborgenfarben.

Ursprünglich wurden Pailletten überwiegend in der Showbranche getragen, bis sie dann ihren Platz in der Abendgarderobe fanden und anschließend den Weg in unseren Alltag. Pailletten sind kaum noch aus unserer heutigen Mode wegzudenken. Mittlerweile schmücken sie alle Arten von Kleidung. Ob Pullover, Jumpsuit oder Hosen, Pailletten sind keine Grenzen gesetzt. Auch in Form von Accessoires, als Verzierung auf Taschen oder auf Gürtel sind sie vorzufinden.

Auf der Fashion Week in Berlin konnten wir dieses Jahr einige Pailletten-Looks bewundern. Besonders in der dunklen Jahreszeit bieten die funkelnden Pailletten einen Gegensatz zu dem tristen Wetter und machen gute Laune.

Doch beim Kombinieren mit Pailletten kann auch einiges schief gehen. Um den Trend richtig zu kombinieren und um die richtige Mischung zu finden sind hier ein paar Tipps und Tricks für euch

1.Alltag

Wenn ihr mit Pailletten euren Alltagslook etwas auf pimpen wollt empfehle ich euch nur ein Kleidungsstück mit Pailletten zu verwenden, da es sonst schnell too much werden kann. Im Alltag sollte immer ein Basic-Teil mit dem Paillettenteil kombiniert werden. Auch die Jeans kann sehr gut zu Pailletten kombiniert werden, da der Stilbruch den Pailletten etwas Lässiges verleiht. So wird der Look nicht zu auffällig und dennoch ein Hingucker im Alltag. Kleine Pailletten-Applikationen auf zum Beispiel Blusen verleihen dem Look dezent mehr Glamour.  Besonders wichtig ist die Qualität und Passform der Paillettenkleidung, denn günstige und schlechtsitzende Paillettenteile sehen schnell billig aus.

2.Abendgarderobe

Abends darf es schon etwas wilder zugehen. Hier kann dann gerne zum Paillettenkleid oder Jumpsuit gegriffen werden. Dabei sollte die Farbe der Pailletten den natürlichen Hautton unterstützen. Auf viel aufwendigen Schmuck sollte verzichtet werden, da dieser den Look schnell überladen aussehen lassen kann. Wer es dezenter mag sollte sich ein Paillettenstück in dunklen Farben anschaffen, da Pailletten in gedeckten Tönen etwas dezenter wirken. Um einen richtigen WOW- Effekt zu erlangen können Paillettenkleider oder Jumpsuits mit etwas derben, wie einer Bikerjacke, kombiniert werden. So wird das Elegante der Pailletten aufgebrochen und ein lässiger Abendlook geschaffen.

Wem aber ein Kleid oder Jumpsuit zu viel ist, der kann seinen gewohnten Abendlook durch ein Paillettenteil updressen. So kann statt der einfachen Hose eine Paillettenhose getragen werden, oder ein Paillettentop kombiniert mit einer eleganten Stoffhose und Pumps.

3.Accessoires

Wem ganze Kleidungsstücke besetzt mit Pailletten zu viel sind, der kann den Trend mit Accessoires genießen. Von Haarspangen über Gürtel, bis hin zu Socken besetzt mit Pailletten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Hier gilt wieder die Devise weniger ist mehr. Zu viele Accessoires mit Pailletten können einen Look schnell überladen und kitschig wirken lassen. Sucht euch eine Basisfarbe, um die ihr euren Look aufbaut. Nutzt ihr eher auffällige bunte Farben, so sollte euer Look nicht mehr als 2 Accessoires mit Pailletten beinhalten. Wenn ihr eher dezentere Farben nutzt könnt ihr den Look durch mehrere Pailletten interessanter machen.

Für die kalte Jahreszeit ist ein Schal besetzt mit Pailletten ein richtiges Highlight. Taschen können durch einen Anhänger mit Pailletten aufgewertet werden. Ein weiterer Hingucker sind Schuhe mit Pailletten, egal ob ganz oder als kleine Verzierung.

Fassen wir nun noch einmal die wichtigsten Informationen zusammen. Pailletten bieten eine schöne Möglichkeit seinen Look abzurunden. In bunten Farben sind sie sehr auffällig und sollten zu schlichteren Kleidungsstücken kombiniert werden.  Wer es dezenter mag sollte Pailletten in gedeckteren Tönen wählen, da sie so dezenter wirken. Im Alltag sollten Paillettenteile mit Basics kombiniert werden, für abends kann es ruhig mehr sein, allerdings sollten dann die Accessoires schlicht gehalten werden, bzw. gut auf das Outfit abgestimmt werden. Wem Kleidungsstücke zu viel sind, der kann auf Accessoires mit Pailletten ausweichen. Wichtig ist bei jedem Paillettenteil auf hohe Qualität zu achten, da das Outfit sonst schnell billig wirken kann.

Tipps hin oder her, das Wichtigste ist noch immer, und wird es auch immer sein, dass ihr euch wohlfühlt. Also probiert euch aus und findet euren Look.

 

Silberschmuck vs. Edelstahlschmuck

Silberschmuck vs. Edelstahlschmuck

Silberschmuck vs. Edelstahlschmuck. Beides sind hochwertige Schmuckstücke, die sich optisch kaum unterscheiden. Aber was ist denn jetzt eigentlich der Unterschied?

Silberschmuck vs. Edelstahlschmuck – was ist der Unterschied?

Silberschmuck, wie zum Beispiel Halsketten, Armbänder oder Ringe treten meist, im Vergleich zum Edelstahlschmuck, luxuriöser und eleganter auf. Dies hat zum einem damit zu tun, dass Silber ein hochwertigeres Material ist und dementsprechend teurer. Vom Erscheinungsbild unterscheiden sich Silber und Edelstahl für Laien fast kaum, wobei Edelstahl deutlich polierter und mit einem stärkeren Glanz ausgeprägt ist. Edelstahl läuft nicht an und beansprucht keine regelmäßige Pflege, wie es beispielsweise bei Gold der Fall ist. Außerdem sind Edelstahlschmuckstücke vergleichsweise günstig, obwohl sie von der Optik Silber und Titan in nichts nach stehen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Edelstahl neben seiner Widerstandsfähigkeit keine Kratzer befürchten muss. Schmuckstücke aus Edelstahl kann man in den verschiedensten Varianten kaufen – ob sportlich, lässig oder klassisch elegant. Durch seine silbrige Farbe imitiert Edelstahl Silber nahezu perfekt und hat für jeden Geschmack und jede Geldbörse etwas zu bieten. Also, ob du Edelstahlschmuck oder Silberschmuck vorziehst, ist ganz dir überlassen. Und vielleicht ist es am Ende ja auch das Motiv, was dir die Entscheidung abnimmt, welches Material du auswählst? Wenn du übrigens mehr über die Materialen Silber und Edelstahl lesen möchtest, dann kannst du das in unseren Beiträgen über Silber – sinnlich und elegant und Edelstahl – ein unterschätztes Material gerne tun.
Edelstahl – ein unterschätzes Material

Edelstahl – ein unterschätzes Material

Nachdem wir euch im letzten Artikel das Material Silber nähergebracht haben, wollen wir heute ein in der Schmuckindustrie noch oft unterschätztes Metall vorstellen: Edelstahl. In der Metallurgie ist Edelstahl, auch Inox-Stahl oder Inox aus französischer Inoxydierbarer (nicht oxidierbar), eine Stahllegierung mit einem Mindestgehalt an Chrom von 10,5%. Rostfreier Stahl zeichnet sich durch seine Korrosionsbeständigkeit aus, die mit zunehmendem Chromgehalt zunimmt. Daher gibt es zahlreiche Sorten von rostfreiem Stahl mit variierenden Chrom- und Molybdängehalten, um der Umgebung zu entsprechen, die die Legierung aushalten muss.

Frühe Geschichte des Edelstahls

Die Korrosionsbeständigkeit von Eisen-Chrom-Legierungen wurde erstmals 1821 von dem französischen Metallurgen Pierre Berthier anerkannt, der ihre Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe durch einige Säuren erkannte und deren Verwendung in Bestecken vorschlug. Metallurgen des 19. Jahrhunderts waren nicht in der Lage, die Kombination von niedrigem Kohlenstoff und hohem Chrom zu erzeugen, die in den meisten modernen rostfreien Stählen gefunden wurde, und die Legierungen mit hohem Chromgehalt, die sie erzeugen konnten, waren zu spröde, um praktisch zu sein. Im 17. Jahrhundert wurde die Legierung, die wir heute als Edelstahl bezeichnen von dem Engländer Clark und Woods patentiert. In den späten 1890er Jahren entwickelte Hans Goldschmidt aus Deutschland ein aluminothermisches (Thermit-) Verfahren zur Herstellung von kohlenstofffreiem Chrom. Danach bereiteten mehrere Forscher, vor allem Leon Guillet aus Frankreich, Legierungen vor, die heute als rostfreier Stahl bezeichnet werden. Friedrich Krupp Germaniawerft baute 1906 die 366-Tonnen-Segelyacht Germania mit einem Chrom-Nickel-Stahl-Rumpf in Deutschland. Im Jahr 1911 berichtete Philip Monnartz über die Beziehung zwischen Chromgehalt und Korrosionsbeständigkeit. Später wurde der austenitischen Edelstahl als Nirosta von zwei Krupp-Ingenieuren patentiert. Ähnliche Entwicklungen fanden zeitgleich in den Vereinigten Staaten statt, wo der ferritischen Edelstahl industrialisiert wurde. Um 1912 wurde eine Edelstahllegierung entdeckt, die später als „Staybrite“ bekannt wurde und unter anderem für das Eingangstuch des Savoy Hotels in London verwendet wurde. Die Staybrite Legierung wurde später unter verschiedenen Namen vertrieben und vor allem vor der Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren wurden enorme Maßen an Edelstahl in den USA hergestellt und verkauft.

Edelstahl – Eigenschaften

Edelstahl, der auch als rostfreier Stahl bezeichnet wird, hat viele verschiedene Anwendungsgebiete. Unter anderem wird er in der Architektur, bei Haushaltswaren, in der Medizin aber auch zur Schmuckherstellung verwendet. Edelstahl ist besonders widerstandsfähig, da er mindestens 12% Chromanteile hat, die durch verschiedene Eigenschaften in Verbindung mit dem Stahl dafür sorgen, dass der Edelstahl vor weiteren Einflüssen geschützt ist und rostfrei bleibt. Durch den Zusatz von anderen Legierungselemten können sich die positiven Eigenschaften von Edelstahl zusätzlich verbessern. Zum Beispiel kann durch den Zusatz von Nickel die Spanbarkeit verbessert und durch Titan, Niob oder Tantal die Widerstandsfähigkeit bei höheren Temperaturen erhöht werden. Andere Legierungselemente, wie Mangan oder Kupfer reduzieren beim Edelstahl den durch Säure erzeugten Lochfraß.

Edelstahl – Vorteile

Edelstahl ist besonders korrosinsbeständig und hat im Vergleich zu anderen Metallen eine viel höhere Schleißfestigkeit und ist auch unter höheren Temperaturen sehr widerstandsfähig. Da Edelstahl besonders leitfähig ist, wird er in verschiedensten Elektronik- und Hightech Geräten verwendet. Außerdem ist Edelstahl keimtötend und kommt daher sehr oft für medizinische Geräte zum Einsatz. Ein weiterer sehr großer Vorteil ist die Langlebigkeit von Edelstahl und daher ist dieses Material nicht nur Belastungsfähig, sondern vom wirtschaftlichen Aspekt vielen anderen Rohstoffen vorzuziehen.

Edelstahlschmuck

Edelstahlschmuck sieht nicht nur gut aus, sondern hat durch seine robusten Eigenschaften noch sehr viel mehr zu bieten.

Vorteile – Edelstahlschmuck

Schmuck aus Edelstahl hat zum einen den großen Vorteil, dass er sowohl rost- als auch nickelfrei ist und daher auch für Allergiker gut geeignet ist. Man sollte jedoch beachten, dass nicht jeder Edelstahlschmuck antiallergen ist. Hier gilt es zu Differenzieren. Nur der Chirugiestahl oder 316L Stahl ist zu 100% antiallergen. Da der Großteil aller Edelstahlschmuckstücke aus eben diesem Stahl produziert wird, kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass er antiallergen ist. Im Vergleich zu Gold oder Titanschmuck läuft Edelstahlschmuck nicht an und ist dementsprechend auch leichter in der Pflege. Einen weiteren Pluspunkt kann man beim Preis verzeichnen. Edelstahl ist sowohl für Verkäufer als auch Käufer günstiger und kann bis zu 50% günstiger als Gold- oder Titanschmuck sein. Wenn man Edelstahl poliert, erhält das Metall einen silbrigen Glanz und wirkt mattiert, wie Platin. Somit ist Edelstahlschmuck nicht nur günstiger und pflegeleichter, sondern macht auf optisch garantiert was her.
Silber – sinnlich und elegant

Silber – sinnlich und elegant

Silber wird schon seit langer Zeit als Edelmetall geschätzt. Da es sehr leicht verformbar ist, eignet es sich zur Herstellung von Schmuck, Fensterbeschichtungen, hochwertigem Geschirr und elektronischen Einsatzteilen ideal. Wir möchten dir in diesem Artikel einen Einblick in das so beliebte Edelmetall Silber geben.

Frühe Geschichte des Silbers

In der frühen Geschichte war Silber eines der sieben Metalle des Altertums. Sowohl Silber als auch Gold und Kupfer wurden früher in Tauschgeschäften handelt. Da Silber reaktiver als Gold ist, waren die Vorkommen von Silber im Vergleich zu Gold begrenzt und dementsprechend war in der Frühzeit Silber teurer als Gold.

Diese Situation änderte sich später mit der Entdeckung der Kupellationstechnik, die es erlaubt, Silber aus seinen Ringen zu extrahieren. Vorrangig konnte man in der frühen Geschichte Silber auf den Ägäis Inseln finden und die ältesten Silberextraktionen fanden in Europa in Sardinien statt. Die Ursprüngliche Silberproduktion fand jedoch im asiatischen Raum, nämlich in China, Japan und Indien statt.

Silbergewinnung und -verarbeitung fand auch während der Zeit der alten Griechen und Römer statt. Dadurch, dass die Griechen bereits die Extrahieruung aus Glenit entdeckt haben, fand dadurch ein großer Aufschwung Athens statt. Die alten Römer hingegen waren stark von den Silberlierfungen Spaniens abhängig, die ihre damalige Währung stützte.

Mitteleuropa wurde zum Zentrum der Silberproduktion während dem Mittelalter. Silberminen fanden sich in Deutschland vorrangig im alten Böhmen, Sachsen, im Elsass und dem Erzgebirge. Viele dieser Minen waren bald ausgeschöpft, hielten aber bis zu Industriellen Revolution noch genügend Silbervorkommen bereit.

Die Rolle und der Wert von Silber änderte sich schlagartig mit der Entdeckung Amerikas und der Plünderung des Silbers durch die spanischen Konquistadoren. Das Edelmetall wurde durch die großen Lieferungen nach Europa billiger und somit veränderte sich der Marktwert des Silbers. Im 19. Jahrhundert verlagerte sich die Silberproduktion hauptsächlich nach Nordamerika.

In den siebziger Jahren entwickelte sich Polen nach der Entdeckung der Kupfervorkommen, die reich an Silber waren, zu einem wichtigen europäischen Produzenten, bevor in den folgenden Jahrzehnten Amerika wieder Hauptproduzent des Edelmetalls wurde.

Heute gehören lateinamerikanische Länder wie Peru und Mexiko immer noch zu dem primären Silberproduzenten. Die Silberproduktion ist heute dennoch ziemlich ausgeglichen und ungefähr ein Fünftel des Silbers stammt aus Recycling statt aus Neuproduktion.

Silber – Eigenschaften

In der Elementartabelle hat Silber die Abkürzung „Ag“ und leitet sich vom lateinischen Wort für Silber „Argentum“ ab. Das Edelmetall wird aus verschiedenen Erzen gewonnen und für eine Vielzahl an unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt. Darunter zählen neben Silberschmuck auch Kunstgegenstände, Silberbesteck oder medizinische und elektronische Gerätekleinteile.

Im Vergleich zu Gold oder Platin ist Silber besser formbar. Normalerweise wird Silber mit Sekundärmetallen, wie Kupfer legiert, um die Festigkeit des Edelmetalls zu erhöhen.

Reinheitsgrad

Der Reinheitsgrad wird bei Silber als Anteile pro 1.000 Teilen gerechnet.

999 Silber (Feinsilber)

Feinsilber hat einen hohen Reinheitsgrad (99,9%) und weist eine sehr hohe Feinheit auf. Feinsilber ist unter anderem in Silberbarren und Anlagemünzen zu finden.

958 Silber (Britanniasilber)

Das Mischverhältnis zwischen Silber und Kupfer liegt beim Britanniasilber bei 95,8% zu 4,2%. Britanniasilber wird vor allem zur Herstellung von Silberbesteck verwendet. Der Name stammt aus der Zeit als Großbritannien seine Anlagemünzen Britannia mit dem 958 Silber produzieren lies. Heute werden die Anlagemünzen mit dem 999 Silber hergestellt.

925 Silber (Sterlingsilber)

Sterlingsilber wird zur Herstellung von Silberschmuck und Silberbesteck verwendet. Auf den Schmuckstücken findet sich dann die Prägung-925, die den Reinheitsgrad des Silbers verrät. Sterlingsilber wird mit Legierungsmetall im Verhältnis 92,5% zu 7,5% legiert.

Argentium Silber

Argentium Silber ist eine Silberlegierung mit einem Silbergehalt von bis zu 96% und wird in vielen Fällen zum Teil mit Germanium statt Kupfer legiert.

Weißgoldlegierung

Besonders in der Schmuckherstellung finden sich Weißgoldlegierungen wieder. Sie enthalten zumeist über 50% Silber und werden mit Weißgold legiert. Beispielsweise bei 9 Karat Weißgold – hier besteht die Legierung zu 62,5% aus Silber und zu 37,5% aus Gold. 8 Karat Weißgold bestehen zu 33,3% aus Gold und 66,7% aus Silber und werden „Drittelgold“ genannt. Diese Legierungsform darf allerdings in Deutschland nur als Gold verkauft werden.

Neusilber

Den Namen verdankt das Neusilber seinem silberähnlichen Aussehen. Allerdings ist in Neusilber kein Silber enthalten. Es besteht zu 60% aus Kupfer, 20% Nickel und 20% Zink.

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Silberschmuck vs. Edelstahlschmuck

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Edelstahlschmuck – eine echte Alternative

Edelstahlschmuck – eine echte Alternative

Seit ein paar Jahren ist es in aller Munde: Edelstahlschmuck. Uns wird häufig erzählt, dass Schmuck aus Edelstahl eine wunderbare Alternative zu Silberschmuck und Goldschmuck ist. Aber auch gegenüber herrkömmlichem Modeschmuck ist die Alternative aus Edelstahl absolut in Betracht zu ziehen und eine wirkliche Option.

Edelstahlschmuck ist eine ganz hervorragende Alternative zu Echtschmuck und Modeschmuck

Der Vorteil von Edelstahlschmuck gegenüber Modeschmuck und Echtschmuck ist in wenigen Sätzen erklärt: Schmuck aus Edelstahl ist sehr robust, rost– und nickelfrei und hautfreundlich. Somit löst er in der Regel keine allergischen Reaktionen aus. Ausserdem läuft er so gut wie nie an und färbt nicht ab. Sollte er es doch einmal tun, so haben wir weiter unten ein paar ganz einfache Reinigunstipps aufgeführt.

Im Gegensatz dazu ist es bei Gold und Silber fast normal, dass er anläuft. Und bei Modeschmuck geht oft schon nach ein paar mal tragen die Farbe ab, dafür verfärben sich die Finger, wo der Ring war oder das Handgelenk, wo das Armband lag. Das passiert mit Edelstahlarmbändern nicht, sie bleiben einfach schön.

Ein weiterer Vorteil von Edelstahl gegenüber Silber- oder Goldschmuck ist der Preis. Edelstahl ist sehr viel günstiger als Gold und Silber und somit auch das Schmuckstück, welches aus diesem ist.

Welche Arten von Edelstahlschmuck gibt es?

Edelstahl gibt es entweder in glänzend poliert oder in matt. Glänzend sieht er Silber zum verwechseln ähnlich und wenn er matt ist, könnte man ihn gar mit Platin durcheinander bringen. Schmuck aus Edelstahl sieht stehts hochwertig und neu aus. Aus Edelstahl gibt es Ringe, Ohrringe, Armbänder, Piercings, Ketten und viele andere Accessoires.

Warum ist Edelstahlschmuck so beliebt?

Edelstahl ist sehr robust und hält sehr lange. Die Qualität bleibt gleich, die Farbe verändert sich nicht und die äußerste Schicht geht nicht ab.

Wer von uns Frauen kennt das nicht, wir haben ein neues Lieblingsschmuckstück, welches wir tagtäglich tragen und schon nach dem ersten Händewaschen geht die Farbe ab und unsere Finger sind von dem nun nicht mehr schönen Ring verfärbt. Das passiert bei Edelstahl nicht.

Egal in welcher Situation du dich befindest, Schmuck aus Edelstahl ist mit Sicherheit eine ganz hervorragende Alternative! So haben wir viele Kundinnen, die ihre Schmuckstücke zum Schwimmen, ins Fitnessstudio, auf dem Spielplatz, an den Strand und zum Abwaschen anlassen. Mit tollen Stücken aus Edelstahl bist du in jeder Situation perfekt gekleidet.

Dein Schmuck aus Edelstahl läuft an? Wie kannst du deine Edelstahl reinigen?

Edelstahlschmuck ist sehr einfach zu pflegen und reinigen. Normalerweise läuft er nicht an, aber Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Aber bevor du verzweifelst, kannst du ihn ganz schnell wieder schön polieren. Nimm hierzu einfach eine simple Edelstahlpolitur, die du auf einen alten Lappen aufträgst, und das Edelstahlarmband/ den Ring etc polierst. Und schon sieht dein Edelstahlring wieder aus wie neu. Edelstahlpolitur bekommst du ganz einfach in deinem Drogeriemarkt des Vertrauens oder bei Amazon.

Hast du jetzt Lust auf ein Edelstahlschmuckstück bekommen?

Wir haben hier schöne Edelstahlarmbänder mit Magnetverschluß für Damen, Edelstahlringe und filigrane Ketten aus Edelstahl mit Zirkonia-, Anker- und Herzanhängern.

Schau einfach in unseren Shop in die Kategorie Edelstahlschmuck und schon findest du eine tolle Auswahl an herrlichem Schmuck aus Edelstahl.

Edelstahlschmuck für Männer

Edelstahlschmuck ist aber nicht nur bei Frauen sehr beliebt. Auch Männer kennen die Vorzüge von schönem Edelstahlschmuck. Gerade rockige Armbänder aus Edelstahl mit Leder sind aktuell ganz angesagt beim männlichen Geschlecht.